Projekt Baumlehrpfad

Vorwort

Wir, Sebastian Chichava, Nils Grüner, Lukas Költsch und Lukas Putze, haben im Rahmen unserer Projektarbeit beschlossen, uns ausführlicher mit dem „Schlosspark Ebersdorf“ zu beschäftigen. Nun stellt sich die Frage, warum wir gerade den Park für unsere Projektarbeit gewählt haben. Uns war von Anfang an der Heimatbezug wichtig. Wir kennen diesen Park seit Kindertagen, und da drei von uns die „Grundschule im Park“  besucht haben, hielten wir es für ein interessantes Thema als Projektarbeit. Als Bereicherung für den Schlosspark beabsichtigen wir einen Baumlehrpfad zu gestalten und anzulegen. Informationen zu den Bäumen sind über QR-Codes in Erfahrung zu bringen. Ein weiteres Vorhaben ist die Überarbeitung des Flyers „Kleiner Ebersdorfer Parkführer“, der moderner und attraktiver gestaltet werden soll. Beides ist nun fertig und kann genutzt werden.

Wir wünschen viel Spaß beim Parkspaziergang und beim Erkunden unseres Baumlehrpfades!

 

Der „Ebersdorfer Park“ befindet sich im Ortsteil Ebersdorf der Stadt Saalburg-Ebersdorf.

 

 

 

 

 

 

Der Park ist ein Denkmal der Landschafts- und Gartengestaltung von regionaler und überregionaler Bedeutung. Am 31.03.1958 wurde der Park  zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Seit 1.2.1968 steht er als geschützter Park unter Denkmalschutz.

Der Reiz des Ebersdorfer Parkes liegt  im Reichtum seiner Gehölze, die als Einzelbäume oder in kleineren oder auch größeren Gruppen ein abwechslungsreiches Bild ergeben. Zusammen mit Buschgruppen und Rasenflächen zeigen die Baumgruppen Harmonie und im ganzen Jahr – besonders zur Herbstzeit – eine bunte Farbenpracht. Mächtige Kiefern, Lärchen, Buchen, Linden, Tannen und Fichten bestimmen das Gesicht des Parkes. Das Friesautal und die Umgebung des Pfotenteiches deuten auf die klassische Phase des Landschaftsgartens hin und sind eindeutig der herausragendste Bereich des Parks.

Im Jahre 1678 war durch Erbteilung die Grafschaft Reuß-Ebersdorf entstanden und von 1692-1694 das Schloss-Hauptgebäude errichtet worden. 1710 begann man, vor der Südwestseite des Schlosses einen „regelmäßigen Garten“ mit quadratischen, von Hecken umgebenen Laubengängen und Feldern anzulegen. Von 1801-1807 wurden größere Flächen auf dem rechten Talhang des Friesau-Baches nach den Prinzipien eines Landschaftsgartens bepflanzt. Einzelbäume und Baumgruppen sollten Abwechslung und Kontraste im Sinne der gartenkünstlerischen Auffassung jener Zeit bringen. Die in den Park führenden Lindenalleen können als Fragment eines regelmäßigen Gartens angesehen werden.